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記事

2025年11月25日

著者:
Natalia Matter, epd

LkSG: Misereor und Red Muqui legen Beschwerden gegen Metallkonzern Aurubis ein

申立

Shutterstock (purchased)

"Sorgfaltspflicht: Beschwerde gegen Metallkonzern Aurubis", 25. November 2025

Die Hilfsorganisation Misereor hat nach eigenen Angaben Beschwerde gegen den Metallkonzern Aurubis beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingelegt. Es wirft dem Hamburger Unternehmen vor, Kupferkonzentrate aus Peru zu importieren, bei deren Abbau Menschenrechte verletzt wurden und die Umwelt zerstört wurde. Damit verstoße Aurubis gegen die im Lieferkettengesetz festgeschriebenen Sorgfaltspflichten, erklärte Misereor, das die Beschwerde zusammen mit der peruanischen Partnerorganisation Red Muqui und Betroffenen aus Peru einreichte, am Dienstag. Aurubis verwies derweil auf seinen Überprüfungsprozess für Geschäftspartner.

Der Abbau der Kupferkonzentrate hat Misereor zufolge massive Folgen für die Umwelt in den zentralen und südlichen Küstenregionen rund um die Minen. Das Grundwasser sei vergiftet und Böden sowie Fischgründe verseucht, hieß es. Die Folge seien häufige Krebserkrankungen sowie schwere Atemwegs- und Hauterkrankungen bei den Anwohnern. Inzwischen sind laut Misereor mehr als 2.000 Menschen aus den umliegenden Fischergemeinden betroffen. Bei vielen Kindern und Erwachsenen sei Arsen im Blut festgestellt worden.

Aurubis teilte auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit, das Unternehmen arbeite nur mit Geschäftspartnern zusammen, die intensiv und kontinuierlich überwacht würden. Dafür habe Aurubis einen Prozess eingerichtet, kontinuierliche Verbesserungen würden angestrebt. „Abweichungen von Standards werden angesprochen, Lösungen gemeinsam entwickelt und überprüft“, erklärte ein Unternehmenssprecher. Auch vor der Aufnahme einer Geschäftsbeziehung unterziehe der Konzern den potenziellen Geschäftspartner einer Überprüfung gemäß den „gesetzlichen und branchenüblichen Verpflichtungen“...

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